Unmoralische Tricks beim Bloggen

5. February 2006 at 13:18 | In Internet, Standards | Leave a Comment

Clausmoser berichtet davon. Ich komme hoffentlich ohne aus – was als Statement seinen elften Trick ausschließt, nämlich überhaupt tricksen zu müssen. Dafür ist das Blog nicht wichtig genug, und damit meine ich meins. Zeit ist sowieso immer zu wenig.
Aber immerhin scheinen MSN sich leicht in die Irre führen zu lassen, sei es in Person von “MSN-Promotoren bei uns im Büro” der Freien Software Presseagentur oder genasführt durch simple Linkfarmen, wie die c’t offline über das Experiment mit der Hommingberger Gepardenforelle berichtet. Oder durch zweite Versuche mit Suchworten von der chinesischen schwarzen Liste. Ich werfe hier mal alles zusammen.
Letztlich bleibt das aber alles unauffällig, was die Linkzahlen und den verursachten Traffic angeht, wenn auch politisch gerne und richtigerweise umstritten. Die nachhaltigen Effekte jedenfalls sind und bleiben minimal, wie beim rebellmarkt diskutiert, weshalb ich ganz unverdächtig so eher high profile-Blogs verlinken darf. :-)

Ma Po Tofu in der Prenzlauer Allee

5. February 2006 at 13:11 | In Berlin, Essen gehen | Leave a Comment

Die Modeste, die ich schon länger heimlich sympathisch finde, hat den Imbiss in der Prenzlauer Allee erwähnt. Sie schrieb vom genannten 麻婆豆腐 “bei dem chinesischen Imbiss auf der Prenzlauer Allee”. Das muss ich probieren, auch wenn ich keine Ahnung habe, wo denn dieser eine Imbiss nun ist, und ob ich nicht vielleicht schon mal da war, auf der Suche nach leckerem chinesischen Essen in Berlin.

Ich erinnere mich, dass meine Reiseberichte von Taiwan lange schon nicht mehr online sind, weil das verspielte und verpeilte Testblog auf raddaqii.ostseiten.de irgendwann kaputtoffline ging und ich kaum ordentlich Daten gesichert, geschweige denn Greymatter wirklich verstanden hätte. Aber nun.. ich kann und will viel über Essen gehen berichten, was auch dem Wampen* zu Gute kommt, viel mehr aber noch der Suche nach ordentlichen Restaurants mit chinesischer Küche in Berlin. Mindestens ein halbes Dutzend kommt da schon zusammen, ich werde alsbald mit der Retrokonversion beginnen. Mapo Tofu war bisher noch nicht dabei.

Aber ich erinnere mich an das deutschsprachige chinesische Auslandsradio, das man über Kurz- und Mittelwelle empfangen kann, ganz altmodisch und offline. Da gab es mal die Anekdote zu hören, wie der Name zustanden kommt: eine alte, pockennarbige Köchin habe das erfunden, entstellt wie nur was und sehr begabt am Herd. Possibly fictional. Und ich muss natürlich vorher sagen, dass ich das ganz selten höre, und in etwa genau so selten wie Radio Taiwan International, das mir über Kurzwelle zufliegt. Hier gäbe es eine abfragbare Liste, wann wie wo.

* Wampen: erklärungsbedürftig. Gemeint ist nicht so sehr mein Bauchumfang, der eher wenig auffällig ist, als vielmehr der eines fetten Nutztiers, das man schlachten und Teile davon als Schweinebauch verzehren kann. Mein Lieblingswörterbuch findet für chinesisch Schweinebauchfleisch die herrlich altmodische Übersetzung “Wampen” -  und von Hausmannskost abgesehen ist das eins meiner Lieblingsschlemmereien.

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